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IMPLANTATE 

Implantate werden weltweit mit Erfolg seit 45 Jahren und in der Klinik Aesthetic Dent seit 1998 angewendet. Mit Hilfe von Implantaten ist es möglich die vollständige Rekonstruktion  fehlender Zähne bei fast jedem Erwachsenen zu erreichen, der sich über eigene bleibende Zähne freuen würde. Implantate sind schmale Titanschrauben, welche die Wurzeln der  eigenen Zähne ersetzen.

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Auf diese Schrauben-Implantate werden Kronen montiert, welche die Form und das Aussehen eines natürlichen Zahnes besitzen. Der Vorteil deiner implantologischen Behandlung ist ein festsitzender, nicht herausnehmbarer Zahnersatz.

Dieser soll dem Patienten einen völlig neuen psychischen Komfort sichern, problemloses Essen und  Sprechen und vor allem ein hemmungsfreies Lächeln. Implantate garantieren ein ‘fast’ genaues Spiegelbild des natürlichen Zahnes und damit ein natürliches Aussehen des gesamten Gebisses. Festsitzende Rekonstruktionsmöglichkeiten der Zähne und ein schöner, kosmetischer Effekt sind ein Grund, dass Implantate eine immer häufiger gewählte Lösung für unsere Patienten darstellen.

Die Therapie mittels Implantaten  besteht aus folgenden Phasen:

  • Etappe 1 Diagnostik vor  Beginn der Therapie
  • Etappe 2 Präimplantologische Chirurgie
  • Etappe 3 Implantation (das Einsätzen des Implantats)
  • Etappe 4 Prothetischer Aufbau auf dem Implantat

Diagnostik vor Beginn der Therapie

Bevor die Entscheidung über die implantologische Behandlung getroffen werden kann,  sind eine genaue Anamnese mit dem Patienten, sowie klinische Voruntersuchungen, (Ausschluss von  Kontraindikationen) wichtig.

Während der ersten Visite in der Zahnarztpraxis informiert sich der Zahnarzt zuerst über die Erwartungen des Patienten und seinen Allgemeinzustand. Wichtig ist die Kenntnis über mögliche Erkrankungen des Herzens, der Lunge, der Schilddrüse und der Leber sowie über das Auftreten von Blutgerinnungsstörungen, Diabetes oder Osteoporose.

Das Einschätzen  des Mundhygienezustandes des Patienten stellt ein weiteres, wichtiges Kriterium dar, um den Erfolg einer implantologischen Therapie zu sichern.

Ein wichtiges Element der Diagnostik ist die Untersuchung der Stelle, an der das Implantat eingesetzt werden soll. Eingeschätzt wird der Zustand der Schleimhaut, der Nachbarzähne , der Antagonisten und des Parodontiums sowie der Okklusion.

Um Zustand und  Qualität des Knochens genau einschätzen zu können, wird ein Röntgenbild in Panoramaaufnahme und  im Einzelfall wenn es notwendig ist, um weitere präzise Informationen zu bekommen, eine Computertomografie, angeordnet.

Der Patient wird  über mögliche Therapielösungen informiert, welche seinen Erwartungen entsprechen sowie die Funktion und Ästhetik  gewährleisten.

 

Präimplantologische Chirurgie 

Das erfolgreiche Einsetzen von Implantaten erfordert  eine entsprechende Menge an verbliebenem Knochen. Leider  sind Parodontalerkrankungen oder nicht professionelle Zahnextraktionen oft die Ursache von starken Knochenverlusten. In diesen Fällen sollte sich der Patient für eine Knochenrekonstruktion entscheiden. Man kann dies unabhängig oder gleichzeitig mit dem Eingriff  von  Implantation durchführen. Für  diesen Eingriff werden spezielle Knochenersatzmaterialien verwendet.

 

Implantation (das Einsetzen des Implantats)- chirurgische Etappe

Die Etappe des Einsetzens eines Implantats ist sehr komplex, erfordert viel Erfahrung und Übung. Die Implantation beruht auf der Ausführung von Knochenöffnungen, an den Stellen in denen dann das Implantat eingeführt werden soll. Die Abdeckung mit  Zahnfleisch beschleunigt danach die Einheilung der Wunde. Dank der Lokalanästhesie ist das Einsetzen eines Implantats völlig schmerzlos. Es dauert, in Abhängigkeit von der Anzahl der geplanten Implantate, 30 Minuten bis zu 2 Stunden.  Nach dem Eingriff bekommt  der  Patient ein schmerzlinderndes Mittel zur weiteren Beschwerdefreiheit.

Nach dem Einsetzen der Implantate erfolgt die Einheilungsphase, welche 3-6 Monate dauern kann. In dieser Zeit trägt der Patient eine provisorische Prothese, welche die Nahrungsaufnahme und zwischenmenschliche Kontakte erleichtert. Das Wichtigste während des Heilungsprozesses ist die Bildung einer stabilen Verbindung zwischen dem Knochen und der Titanoberfläche des Implantats.

Die nächste Phase beruht auf dem Abdecken des Implantats und dem Einsetzen der speziellen Heilungsschraube bis zum Zahnfleischniveau. Danach  erfolgt innerhalb weniger Tage  die Ausheilung vom Zahnfleischrand um das Implantat herum.

Der nächste Schritt ist der Abdruck zur Herstellung eines prothetischen Aufbaus der Implantate mittels einer Krone, Brücke oder Prothese.

Prothetischer Aufbau auf dem Implantat

Nach der Ausheilung des Zahnfleisches nimmt der Zahnarzt den Abdruck.  Der Zahntechniker nutzt ihn zur Herstellung einer Krone, Brücke oder implantatgetragenen Prothese. Wenn der prothestische Aufbau fertig ist, erfolgt die Einprobe. Ist die Krone, Brücke oder Prothese richtig angepasst, erfolgt das Einzementieren oder die Einschraubung der Kronen, Brücken oder Prothese.

 

 

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WISSENSCHAFTLICHE UNTERSUCHUNGEN

Das Team Aesthetic Dent,  geleitet von dr hab.n.med. Katarzyna Sporniak-Tutak,  nimmt an einem multistationären wissenschaftlichem Programm mit Teams aus der Schweiz, Österreich, den USA und Spanien teil. Die Klinik Aesthetic Dent ist zur Zeit die einzige Einrichtung in Polen, die sich mit der Problematik von kurzen Implantaten in einer so groß angelegten Studie befasst. Das Ziel der Untersuchungen ist die langfristige (5,5 Jahre) Beobachtung und Funktionseinschätzung von sog. kurzen Implantaten unter ungünstigen knöchernen Bedingungen.

Dank der technologisch innovativen Veränderungen der Implantatoberfläche, welche die Osseointegration positiv beeinflussen sollten, untersuchen wir in unserer Klinik die Erfolgsrate dieser kurzen Implantaten im Vergleich mit denen mit Standardmaß.

Die ersten Resultate versprechen einige positive Therapieerfolge durch kurze Implantate. Die Vorteile liegen in einer seltener notwenigen computertomografischen Diagnostik, einer Herabsetzung der Strahlenbelastung und ein umfangreicher Knochenaufbau kann vermieden werden. Die Behandlungszeit verkürzt sich, wodurch die Kosten des Eingriffs geringer werden. Kurze Implantate können auch bei Patienten mit allgemeinen Gesundheitsstörungen eingesetzt werden, welche den Verlauf und die Heilung nach operativen Eingriffen ansonsten  erschweren würden.

 

 
 
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